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Projekt zur Risikokommunikation in der Trinkwasserversorgung (PRiMaT)

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Immer wieder kommt es vor, dass chemische Schadstoffe oder gar potenziell krankmachende Mikroorganismen in Trinkwasserversorgungssystemen entdeckt werden. Dann müssen Wasserversorger und Gesundheitsämter umgehend die  Bevölkerung warnen und über die möglichen Gefahren für die Gesundheit aufklären. Die Kommunikation mit der Öffentlichkeit, der Presse und der Politik ist in Krisenfällen oft eine Gratwanderung. Wie Wasserversorger und Behörden mit diesem Risko umgehen und wie die Kommunikation dieses Risikos in der Öffentlichkeit verbessert werden könnte, soll das Forschungsprojekt „Präventives Risikomanagement in der Trinkwasserversorgung“ (PRiMaT) ermitteln.

Ende Januar 2012 startete das PRiMaT-Projekt - „Präventives Risikomanagement in der Trinkwasserversorgung“, welches sich in das Gesamtprojekt „Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern im Wasserkreislauf“ - RiSKWa - eingliedert.

Im Rahmen mehrerer geschlossener Workshops können Wasserversorgungsunternehmen, Gesundheitsämter und Amtsärzte heikle Punkte in der Risikokommunikation ansprechen und diskutieren. Ein offener Meinungsaustausch soll Wege aufzeigen, wie man aus möglichen Fehlern in der Vergangenheit für eine bessere Risikokommunikation in der Zukunft lernen kann. Ziel ist es, die kritischen Aspekte aufzuzeigen und die zukünftige Riskiokommunikation zu optimieren.

 

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Am 20. Sept. 2012 haben auf Einladung des regioWASSER e.V. rund 50 Fachleute aus Wasserwerken und der Forschung im Technologiezentrum Wasser (TZW) der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches (DVGW) bei einem Workshop in Karlsruhe darüber diskutiert, wie richtige Kommuniksationsstrategien im Krisenfall aussehen könnten. Mehr zu den Schlussfolgerungen aus dem Workshop finden Sie hier.

Angeregte Pausengespräche während des Workshops im TZW Karlsruhe:
Wie erkläre ich es dem Kunden, wenn er das Trinkwasser wegen positiver Keimbefunde abkochen muss?

 

Ansprechpartner: 
Regiowasser e.V.

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